Unser Vorrat an Hundedosen ist zu Ende, bei  der Ernährungsberaterin Ingrid aus dem Leishmanioseforum, die uns so gute Tipps gegeben hatte welche Carlo’s Leben unser Überzeugung nach wesentlich verlängert hatte, haben wir die Futterliste zu spät angefordert, so ist heute wieder eine Fahrt zu Mäule geplant.

Als wir Anzeichen machten das Haus zu verlassen fing ich an mal ein Kommando, welches wir schon benutzen,  an Leila zu testen.

Leila saß zwischen uns, Anja stand an der Dielentür, ich sagte zu Leila „Komm“, sie drehte Ihren Kopf zu mir und kam einen Schritt auf mich zu, um dann sofort wieder in die Ausgangsposition, in der Nähe der (Gassi)Tür, zurückzukehren.
Dies wiederholte sich noch 3x, man sah Leila an wie zerrissen sie war, bis, ja bis ich dann ein Leckerli in der Hand hielt.
Leila kam daraufhin zu mir, nahm das Leckerli um sofort wieder in ihre alte Position zu verschwinden.

Ich hatte „Komm“ gesagt, Leila war zu mir gekommen und das war für heute schon genug!
Ab nun werden wir aber öfters mal so ein Spiel spielen!

Nachdem ich mein Winterfell angezogen hatte und Leila ihren Kopf durch das Brustgeschirr gesteckt hatte, es steht nun nicht mehr Diensthund drauf, sondern Zicke, aber mein favorisierter Aufdruck liegt auch schon parat, Steuerzahler, :p ging ich mit ihr zum Auto.

Nach dem Öffnen der Heckklappe stieg sie nicht ein, nein sie schaute immer zur Haustür ob denn nicht Frauchen auch noch kommen würde.
Nachdem diese dann auch am Wagen stand stieg Söckchen, mit leichter Unterstützung eines in den Wagen geworfenen Leckerlis, in den hinteren Teil des Autos ein.

Sie hatte sofort ihre Fahrtposition eingenommen und schaute hinten zur Scheibe hinaus die ich dann auch regelmäßig vom Scheibenwischer reinigen ließ.

Leila saß wie gesagt an ihrem Fernseher, schaute hinaus und sagte ………. gar nichts!
Auch als ein Radfahrer an uns vorbeifuhr bellte sie nur mal kurz, aber der Wagen wackelte schon gar nicht mehr wie das Letztemal, es war eine im Grunde genommen gemütliche, entspannte Fahrt.

Bei Mäule stapfte dann allerdings ein Mann mit Skistöcken durch die Schneemassen und da legte Leila dann doch noch einmal so richtig los.
Es wäre zu schön wenn wir wissen würden was sie gegen diese Konstellation hat!!

Diesmal dauerte es fast 1 Stunde bis wir aus dem Laden kamen, da wir uns dort noch unterhielten. Leilas kräftige Stimme wäre problemlos zu hören gewesen, aber es war ruhig.
Auf dem Rückweg legten wir noch einen Zwischenstopp ein und diesmal freute sich unser Söckchen noch mehr als wir zurückkamen, vermutlich da wir komplett aus ihrem Sichtkreis verschwunden waren.

Zu Hause wollte sie nicht mit mir auf die Wiese zum pinkeln, sie wollte nur ganz schnell rein in ihre große Hundehütte, das Haus.
Dort legte sie sich auch ganz schnell hin und schlief bald ein. Klar das Erlebte mußte nun verarbeitet werden.

Auf Grund Söckchens tiefen Schlafs gingen wir mit Ihr auch erst relativ spät Gassi und da die Dunkelheit schon aufzog ließen wir Leila sicherheitshalber an der Leine.
Ob wirklich Nötig bezweifele ich, aber lieber etwas zu vorsichtig als sich später Vorwürfe machen zu müssen.
Nachts sind eben alle Tiere grau, also auch Hunde die uns entgegenkommen könnten, oder Hasen und Rehe am Waldrand.

Nach dem Abendessen ging es für Leila bald wieder in das Land der Träume und ich fand ein neues Rezept welches ich in den nächsten Tagen probieren wollte. :wink: